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Spezialfall Kirchenheizung

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Total- oder Teilsanierungen von Gotteshäusern oder ähnlichen Bauten sind für die Planer und Handwerker immer eine echte Herausforderung. Sind doch die vielfältigsten Einflüsse zu beachten. Baualter, Bauweise, Baustruktur und vor allem Innenausbauten sind so verschieden, dass jeder Sakral- und Kirchenbau zu einem Sonderfall wird. 

Die oft jahrhundertealten Baustrukturen und Materialien sowie eingegliederte Kunsthandwerke aus Stein und Holz und deren Veredlungen zB. mit Gold wie auch Malereien, Fresken, Stuck und dergleichen spielen für die Wahl von Beheizungs-& oder Belüftungssystemen eine enorm wichtige Rolle. Zudem hat sich die Nutzung in den letzten Jahrzehnten vom einfachen Gotteshaus in Richtung «Multimediatempel» verändert. Nebst den Gottesdiensten, Taufen, Heiraten, Kommunionen oder Konfirmationen und weiteren christlichen Anlässen finden heute in vielen Kirchen auch Konzerte, Videoabende, Vorträge und vieles mehr statt. Dieses Nutzverhalten hat auf die Wahl der Heizsysteme ebenfalls entscheidenden Einfluss. Hier sind nebst heizungs-lüftungstechnischen Fachkenntnissen auch bauphysikalische Zusammenhänge zu beachten.

Die Konsequenz dieser Entwicklung ist zwingend > die veränderten Ansprüche an Behaglichkeit und Nutzung ziehen neuartige bauplanerische und fachhandwerkliche Konzepte mit sich.Die Haustechnik muss vielen individuellen Anforderungen genügen.
Die Gebäudetechnik muss speziell auf die hohen Räume, die Benutzung und die Temperatur- resp. Feuchtigkeitswerte individuell abgestimmt werden. Und wie es keine similare Kirche gibt, so müssen auch die Haustechniksysteme vielfältig und innovativ sein. Die Kirchen sind trotz eindeutig vermehrter Nutzung auch unter den Wochen doch die meiste Zeit leerstehend, dies gilt auch für andere Bauten dieser Art.

reader logo2 Publireportage "Spezialfall" lesen (PDF ca. 340 KB)